PRESSEMITTEILUNG DER IGMG bez. Übergriffe auf Moschee in Mögglingen

Mögglingen: Übergriff auf Moschee "Politik und Sicherheitsbehörden müssen antimuslimischen Rassismus ernst nehmen", fordert Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich eines Übergriffs auf eine IGMG-Moschee im baden-württembergischen Mögglingen. Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag die Fensterscheiben, die Hausfassade sowie den Bürgersteig vor der Moschee mit Hakenkreuzen sowie mit ausländerfeindlichen Parolen beschmiert.

Bekir Altaş weiter: "Die Zahl der Übergriffe auf Moscheen steigt dramatisch. Im günstigsten Fall begehen die Täter nur Sachbeschädigung. So auch in Mögglingen. Dort haben Unbekannte in der Nacht zum Samstag eine Moschee gezielt mit Hakenkreuzen und den Schriftzügen "Raus"beschmiert. Solche Untaten sind besorgniserregend. Hinzu kommt, dass sich die Opfer solcher Übergriffe zunehmend alleingelassen fühlen. Die Sicherheitsbehörden ermitteln halbherzig, die Politik lässt jedes Engagement vermissen.

Die Aufklärungsquote solcher Taten ist erschreckend niedrig, obwohl die allermeisten Moscheen - auch die in Mögglingen - inzwischen mit Sicherheitskameras bestückt sind. Wir fordern die Sicherheitsbehörden auf, allen Hinweisen akribisch nachzugehen und die Täter zu fassen. Die Politik ist aufgefordert, endlich das Ausmaß solcher Straftaten aktenkundig zu machen, in dem antimuslimische Straftaten gesondert erfasst werden."

Kontakt: Presseabteilung

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Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e.V. AG Köln - VR 17018

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